Büropflanzen
Robuste Büropflanzen für wenig Licht und trockene Luft: Sansevieria, Zamioculcas, Pothos, Aglaonema und Beaucarnea. Sorgfältig zusammengestellt für Homeoffice, mobiles Arbeiten und Büros mit künstlicher Beleuchtung. Pflanzen, die Klimaanlagen, Heizung und klimatisierte Räume vertragen, wenig Pflege benötigen und Konzentration, Produktivität sowie die Qualität der Raumluft verbessern.
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Häufig gestellte Fragen zu Büropflanzen
Kurzer Ratgeber zur Auswahl der richtigen Pflanzen fürs Homeoffice, Smartworking und Büros mit wenig Licht.
Welche Büropflanzen eignen sich am besten für wenig Licht?
Die widerstandsfähigsten Büropflanzen bei wenig Licht sind Sansevieria trifasciata, Zamioculcas zamiifolia, Pothos aureus, Aglaonema und Aspidistra elatior. Sie vertragen Räume mit wenig indirektem Licht, überleben auch in 2–3 Metern Entfernung vom Fenster und benötigen kein direktes Sonnenlicht.
Für besonders dunkle Büros können Sie eine weiße 6500-K-LED-Pflanzenlampe ergänzen, die während der Arbeitszeit 6–8 Stunden täglich eingeschaltet ist.
Welche Schreibtischpflanze erfordert den geringsten Pflegeaufwand?
Die Zamioculcas zamiifolia ist die unverwüstlichste Schreibtischpflanze: Im Sommer wird sie nur alle 3–4 Wochen und im Winter alle 6–8 Wochen gegossen. Sie übersteht längere Zeiträume ohne Wasser und verträgt wenig Licht. Perfekt für alle, die häufig reisen oder das Gießen vergessen.
Pflegeleichte Alternativen: Sansevieria, Beaucarnea recurvata (Elefantenfuß) und Peperomia für kleine Schreibtische.
Reinigen Büropflanzen tatsächlich die Luft?
Ja, aber mit Einschränkungen. Die berühmte NASA Clean Air Study von 1989 hat gezeigt, dass Spathiphyllum, Sansevieria, Dracaena und Pothos flüchtige organische Verbindungen (VOCs) wie Formaldehyd, Benzol und Trichlorethylen aufnehmen, die von Möbeln, Lacken und elektronischen Geräten freigesetzt werden.
Achtung: Die Wirksamkeit der NASA-Studie wurde in abgedichteten Räumen gemessen. In einem echten Büro mit Luftaustausch sind mindestens 3–5 Pflanzen pro 15 m² erforderlich, damit ein spürbarer Nutzen entsteht. Pflanzen ersetzen keinen professionellen Luftreiniger, tragen aber zum allgemeinen Wohlbefinden bei.
Steigern Pflanzen im Büro tatsächlich die Produktivität?
Ja. Die Studie der Universitäten Exeter und Cardiff aus dem Jahr 2014 hat gezeigt, dass mit Pflanzen angereicherte Arbeitsumgebungen eine Steigerung der Produktivität um bis zu 15 %, der Kreativität um 47 % und des subjektiv wahrgenommenen Wohlbefindens um 38 % verzeichnen.
Pflanzen senken den Cortisolspiegel (Stresshormon), verbessern dank visueller Mikropausen die Konzentration und verringern die Augenbelastung durch stundenlanges Arbeiten am PC. Für weitere Informationen lesen Sie unseren umfassenden Ratgeber zu Pflanzen fürs Smartworking.
Wie gießt man Pflanzen im Büro?
Die goldene Regel: Überprüfe vor dem Gießen die oberen 2–3 cm der Blumenerde. Wenn sie trocken sind, gieße reichlich; wenn sie noch feucht sind, warte. Leere den Untersetzer nach 10 Minuten immer aus, um Staunässe zu vermeiden.
Richtwerte für die Häufigkeit: Sansevieria und Zamioculcas alle 3–4 Wochen, Pothos und Philodendron im Sommer alle 10–14 Tage, Spathiphyllum und Calathea alle 7 Tage. Im Winter reduzierst du die Häufigkeit immer um 30–50 %.
Kann ich LED-Lampen für Pflanzen in einem Büro ohne Fenster verwenden?
Ja. In Büros ohne Fenster oder mit unzureichendem Tageslicht verwende LED-Pflanzenlampen mit Vollspektrum (Full Spectrum) und einer tatsächlichen Leistung von 15–30 Watt, die 10–12 Stunden täglich eingeschaltet sind. Positioniere die Lampe 30–50 cm von den Blättern entfernt.
Eine einfachere Alternative: der wöchentliche Wechsel. Stelle die Pflanze pro Woche für 24–48 Stunden in einen hellen Raum, damit sie sich „aufladen“ kann.
Wie viele Pflanzen braucht man für ein 10–15 m² großes Homeoffice?
Für ein 10–15 m² großes Homeoffice werden 3–5 Pflanzen unterschiedlicher Größe empfohlen, verteilt auf drei visuelle Ebenen:
- Eine große Bodenpflanze (Monstera Deliciosa, Beaucarnea, Ficus Lyrata), um Präsenz zu schaffen und den Raum zu strukturieren
- Eine mittelgroße Pflanze auf einem Regal oder Möbelstück (Sansevieria, Zamioculcas, Aglaonema) zum Ausgleich der Höhe
- Eine kleine Pflanze auf dem Schreibtisch (Peperomia, Hoya Kerrii, Fittonia) für den direkten Blickkontakt während der Arbeit
Diese „Drei-Ebenen-Regel“ erzeugt einen optimalen biophilen Effekt und steigert das Wohlbefinden.
Bekämpfen Büropflanzen die trockene Luft von Klimaanlagen?
Ja. 3–5 Pflanzen in einem 15 m² großen Raum können die relative Luftfeuchtigkeit durch die Blatttranspiration um 5–10 % erhöhen und dadurch die trockene Luft durch Heizung und Klimaanlage mildern. Das hilft gegen trockene Augen, Hautjucken und Atemwegsreizungen, die für klimatisierte Räume typisch sind.
Die effektivsten Pflanzen zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit: Spathiphyllum, Calathea, Bostonfarn und Areca-Palme. Um den Effekt zu verstärken, besprühe die Blätter 2–3 Mal pro Woche mit destilliertem Wasser.
Wie kann man Büropflanzen pflegen, wenn man im Urlaub oder nicht zu Hause ist?
Bei Abwesenheiten von 1–2 Wochen: Gieße die Pflanzen vor der Abreise gründlich, stelle sie vor direkter Sonne geschützt auf und schließe die Rollläden halb. Bei längeren Abwesenheiten verwende Tröpfchenbewässerungssysteme mit Reservoir, Pflanzgefäße mit integriertem Wasserspeicher oder wechsle bei Arten, die dies vertragen (Pothos, Sansevieria, Dracaena), zur Hydrokultur.
Sansevieria, Zamioculcas und Beaucarnea überstehen problemlos bis zu 3–4 Wochen ohne Wasser: Sie sind die idealen Pflanzen für Menschen, die im Homeoffice arbeiten, aber häufig verreisen.